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23.10.2014

Buchvorstellung - Bloody Catwalk

Bloody Catwalk - Unsterblich schön
Bloody Catwalk ist ein Roman für Vampirliebhaber, der in einer außergewöhnlichen und glitzernden Location und mit einem Kriminalfall beginnt. Es ist eine originelle Idee, dass Vampire die Modewelt erobert haben in einer Stadt, in der die Blutsauger und Menschen (angeblich) friedlich zusammen wohnen. Nur der rätselhafte Tod von Nils van de Mas stellt alles auf den Kopf und markiert den Anfang einer skurrilen, witzigen und bildstarken Story. 

Kleinchen mein....


dein Herz ist rein, passt in meine Hand hinein ♥

22.10.2014

Mini Leo


Geboren an einem grauen Herbsttag setzte er sich in den einzigen Sonnenstrahl, den dieser Tag zu bieten hatte, und lächelte. Er war voller Vorfreude auf sein neues Zuhause, wo er als immertreuer Begleiter stets gute Dienste leisten würde - beim Trösten, Geheimnisse bewahren und beim gemeinsamen Spaß-Haben. Tschüß Leo, und pass immer gut auf Dein Kind auf!

21.10.2014

Schlenkerbeinchen Mathilda



Du möchtest auch so ein Püppchen - nach Deinen Wünschen angefertigt? Klick mal HIER.

Das neue ebook steht in den Startlöchern


Ich habe gerade die Bilder für das neue Schmuuusi-ebook sortiert - es sind über 80 Stück! Das ebook wird noch detaillierter sein als das alte, so das es wirklich jeder gut hinbekommt, der so ein Püppchen nähen möchte. Ich habe die Fragen, die im Laufer der Jahre aufgetaucht sind alle "im Bild" beantwortet - besonders die Nasen und die Abbindung des Kopfes. Ich freu mich schon darauf!

19.10.2014

A bug´s life - first: becoming ;)


Habt einen guten Start in die Woche!

Der innere Kritiker und die Kreativität

Über den inneren Kritiker kann man viel lesen. In der Kindheit sei er entstanden, geformt aus den Ge- und Verboten der Eltern. die uns unzulänglich fühlen ließen. Ein Diktator sei er, ein Miesepeter, ein nörgelnder Verunsicherer.



Kurz vor dem Einschlafen denke ich daran, was ich am Morgen schreiben werde. Ich habe mir angewöhnt, direkt nach dem Aufstehen an meinem Buchprojekt zu arbeiten, denn sonst finde ich keine Zeit dafür. Da ist ER wieder: Dir ist immer noch nicht mehr eingefallen? Du solltest etwas anderes schreiben, vielleicht ein Sachbuch. Vielleicht solltest du gar nicht schreiben - mit dem Lesen bist du doch glücklich genug!

Während meines Workshops bei Britta stand ich mit ihr gemeinsam vor einem Stoffwerk, das aus Marks entstanden war. Es gefiel mir und ich war positiv überrascht, was mit den Techniken des Mark Making entstehen kann. Da war ER wieder: Na toll! Jetzt stehst du vor einem beklecksten Stoffstück und freust dich - wirklich peinlich, wirklich völlig unmöglich!

Ich sehe diesen inneren Kritiker als etwas, dass Ordnung und Struktur mag. Es mag das Gewohnte und hasst das Risiko. ER wohnt auf der rationalen Seite meines Gehirns. Wenn ich kreativ, also auf der anderen Seite unterwegs bin, verunsichert ihn das. Gerade zu Beginn von kreativen Prozessen sollte man keinesfalls auf ihn hören. Man sollte ihn genau lokalisieren. Alle inneren Sätze, die demotivierend, verurteilend und beleidigend sind, stammen wahrscheinlich von ihm. Das kannst du nicht. Das schaffst du niemals. Andere sind viel besser als du. Das lohnt sich nicht. Dafür bist du nicht talentiert genug. Das ist nicht dein Ding.
Ich bin erstaunt, wie deutlich seine Stimme zu hören ist. Ich lächle ihm dann zu.. Ich mache ihm klar, dass er von diesen Dingen keine Ahnung hat. Es ist einfach nicht sein Metier. 

Ich setze mich morgens an den Rechner und arbeite an meinem Projekt. Es fällt mir nicht zu, ich muss es mir erarbeiten. Dabei kann ich den Miesmacher nicht gebrauchen. Ich aktiviere die Stimme in mir die sagt: Du kannst das. Du möchtest das tun. Es macht Spaß und wird gut.
 
Ich bin mir nicht sicher, ob der innere Korrektor, der uns zu besseren Leistungen antreibt, aus derselben Quelle stammt. Denn kreative Arbeit ist Arbeit, und da gibt es auch eine Stimme die sagt: Das kannst du besser. Versuch es noch einmal. Überarbeite das.
Vielleicht ist das die hübsche Schwester vom Nörgeligen. Sie können wir mit uns verbünden und ihm sagen: Vertrau uns. Wir wissen schon, was wir tun.

Wir werden diesen Teil in uns nicht los. Er ist da, und er gehört dazu. ER sieht uns im schlechten Licht, ER flüstert uns ein, was die anderen Schreckliches über uns denken werden. Er darf nicht die Oberhand gewinnen, denn dann werden wir klein. 
Wenn wir ihn lokalisiert haben, können wir seine "Meinung" konkret hinterfragen. 
Uns unserer Stärken bewusst werden und sie dagegen setzen. 
Den kreativen Prozess als etwas Spielerisches sehen. 
Kreative Techniken einsetzen, um auf die "richtige" Seite des Gehirns zu wechseln. 
Die kreative Arbeit in den Alltag einbauen, ihr einen täglich Platz einräumen. Kreativität ist nicht Denken, es ist Tun.


Wie kann man seinen Kindern helfen, den Miesepeter klein zu halten?


Loben. Loben,loben,loben. Nicht nur für tolle Ergebnisse, auch für Versuche. Ernst gemeint loben, Kinder spüren den Unterschied.
Gib deinem Kind so viele kreative Materialien an die Hand, wie möglich. Kinder gehen unbefangen mit ihren gestalterischen Kräften um, ja, sie sind sogar ein ganz wesentlicher Teil ihrer Entwicklung. Du wirst recht früh erkennen, in welcher Richtung dein Kind sein kreatives Potenzial am liebsten entfaltet. Ist es eine Bücherratte, die kleine Geschichten erfindet? Ist es ein kleiner Architekt, der im Bau mit Stückchen oder Lego versinkt? Ist es ein Farbenfreund, der gerne malt und kleckst, oder  ein plastischer Darsteller, der den Speckstein bearbeitet, bis es staubt, oder unermüdlich knetet und den Ton bearbeitet? Lobe diesen Bereich besonders. 
Schenke den Werken Beachtung, lausche den Geschichten, gehe darauf ein. Weise den Farbenfreund auf besonders schöne Anblicke, wie am Himmel hin. Sage ruhig auch Dinge wie: Du wirst mal ein berühmter Architekt! Deine Werke sind großartig! Ich liebe deine Geschichten, sie machen mir so viel Spaß!
Sei nicht der Nörgler und Miesmacher, den deine Kinder später immer hören werden, wenn sie etwas Kreatives beginnen. Sei ihr Mutmacher, und sie werden immer Zugang zur lebens- und kraftspendenden, heilenden Quelle ihrer Kreativität haben.

18.10.2014